Bergtouren

Ötscher-Basis - Ötschergräben - Vorderötscher - Gemeindealpe

Höhenprofil

19,19 km Länge

Tourendaten

  • Schwierigkeit:
  • Strecke: 19,19 km
  • Aufstieg: 1.161 Hm
  • Abstieg: 1.165 Hm
  • Dauer: 9:5 h
  • Niedrigster Punkt: 616 m
  • Höchster Punkt: 1.612 m

Details für: Ötscher-Basis - Ötschergräben - Vorderötscher - Gemeindealpe

Kurzbeschreibung

Schroffe Felsen, tosende Wasserfälle, einzigartige Natur – so präsentiert sich eine der aufregendsten Landschaften Österreichs ihren Besuchern. Geformt durch die Kräfte des Ötscherbaches liegt ein einzigartiges Schluchtensystem dem Ötscher zu Fuße – Die Ötschergräben. Am Ende der Ötschergräben liegt idyllisch das neu renovierte Schutzhaus Vorderötscher. Über die Gemeindealpe, welche tiefe Einblicke in die niederösterreichische und Steirische Bergwelt gewährt, führt der Weg nach Mitterbach.

Beschreibung

Vom Naturparkzentrum Ötscher-Basis in Wienerbruck aus - welches sich ideal zum Einkehren vor oder nach der Tour eignet - führt der Weg entlang des Stausees Wienerbruck zur ältesten Staumauer Österreichs. Dort befindet sich auch der Einstieg in eine der beeindruckensten Landschaften des Landes. Der schöne Pfad folgt dem Verlauf der Lassing bis hin zum tosenden Lassingfall. Über mehrere Abbrüche stürzt das Wasser rund 160m in die Tiefe, bis es sich am Fuße des Wasserfalls mit der Erlauf vereinigt. Genau dort, am sogenannten Stierwaschboden, steht ein eindrucksvolles Gebäude - das Kraftwerk Wienerbruck. Einst zur Elektrifizierung der Marizellerbahn errichtet, ist es bis heute voll in Betrieb und 2015 wurde die Turbinenhalle für Besucher zugänglich gemacht. Es sollten auf alle Fälle ein paar Minuten für einen Besuch eingerechnet werden. Von hier aus verläuft der Weg über Steige, Stege und Brücken immer bachaufwärts dem Ötscherbach entlang. Am Ende der Ötschergräben, kurz vor dem Schleierfall, trifft der Greimlbach den Ötscherbach. Bachaufwärts fürht der Weg zum Schutzhaus Vorderötscher.

Im Schutzhaus Vorderötscher kommen sowohl Ruhesuchende und Naturgenießer als auch Wanderfreunde und Bergsteiger voll auf ihre Kosten. Die gemütliche Einkehrstation lockt nicht nur mit regionalen Schmankerln, sondern auch mit einem preiswerten Matratzenlager und netten Zimmern zum Übernachten. Von hier aus führt der Weg über den Geißriedelsteig auf die Brachalm und weiter auf die Gemeindealpe. Sowohl die Halterhütte auf der Brachalm als auch das Terzerhaus auf der "Gmoaoim" bieten ideale Orte zum Verweilen.

Vom Terzerhaus aus führen mehrere Wege ins Tal. Auch der Sessellift ist eine gemütliche Variante des Abstiegs. Ab der Mittelstation finden Abenteuerlustige die Möglichkeit mit Monsterrollern oder Mountaincars den Berg hinunterzusausen.

 Ab Mitterbach fährt die Mariazellerbahn zurück nach Wienerbruck.

Startpunkt der Tour

Wienerbruck - Naturparkzentrum Ötscher-Basis

Zielpunkt der Tour

Mitterbach - Rückfahrt nach Wienerbruck mit der Mariazellerbahn

Weitere Infos / Links

Naturparkzentrum Ötscher-Basis: T 02728/21 100, E info@naturpark-oetscher.at, www.oetscher-basis.at

Mostviertel Tourismus: T 07482/204 44, E info@mostviertel.at

Terzerhaus Gemeindealpe Mitterbach: T 0699/12043852, www.terzerhaus.at

Schutzhaus Vorderötscher: T 02728/21 100, info@naturpark-oetscher.at, www.vorderoetscher.info

Bergbahnen Mitterbach: T 02742/36 099 099, office@gemeindealpe.at, www.gemeindealpe.at

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung.

Tipp des Autors

Genießen Sie die wunderbare Stimmung der Seeterrase im Naturparkzentrum Ötscher-Basis. Hier wird besonderer Wert auf die Verwendung regionaler Produkte wie Dirndelsaft, Ötscher-Bier und Wild gelegt.

Besuchen Sie das Kraftwerk Wienerbruck am Stierwaschboden. In der Turbinenhalle befindet sich eine selbsterklärende Ausstellung.  Bei Interesse kann auch eine Führung organisiert werden. Einfach unter 02728 21 100 anfragen.

Genießen sie ruhige Nächte in mitten des Natuparks ÖTscher-Tormäuer. Im Schutzhaus Vorderötscher.

Nehmen Sie sich Zeit um die Aussicht vom der Gemeindealpe zu genießen.

Sausen Sie mit Monsterrollern und Mountainkarts die Gemeindealpe hinab.